Aufbruchstimmung in der CDU wird sich absehbar auch in Wahlergebnissen niederschlagen
Raymond Walk Jpg

Der Bundestrend hat auch in Thüringen „tiefe Spuren hinterlassen“. Mit diesen Worten hat der Generalsekretär der CDU-Thüringen, Raymond Walk, die heute veröffentlichte Umfrage des Erfurter Meinungsforschungsinstituts INSA für Thüringen kommentiert. Wie Walk sagte, „muss und wird die CDU hart arbeiten, um ihre Regierungsoption für die kommenden Landtagswahlen zu festigen und auszubauen. Das heißt vor allem, den Erwartungen der Bürger an eine gute, lösungsorientierte Politik gerecht zu werden und den Abstand zur LINKEN und AfD zu vergrößern.“ Auch diese Umfrage bestätigt nach den Worten des Generalsekretärs erneut, dass Rot-Rot-Grün keine Mehrheit in Thüringen hat.

Der Umfrage zufolge würden sich 23 Prozent der Wähler für die CDU entscheiden, jeweils 22 Prozent für AfD und LINKE, jeweils zwölf Prozent für SPD und Grüne und sechs Prozent für die FDP. Laut Walk wäre bei diesen Ausgangsbedingungen „eine Regierungsbildung in der Mitte des Parteienspektrums nach wie vor möglich, aber schwierig“. Dass die rechten und linken Flügelparteien 44 Prozent auf sich vereinen, bezeichnete er als „unerfreulich“. Walk ist allerdings zuversichtlich, dass sich das Bild wieder ändern wird. „In der CDU stehen die Zeichen auf Aufbruch. Ich gehe davon aus, dass sich dies über kurz oder lang auch in den Umfragen und Wahlergebnissen niederschlagen wird. Durch den Parteiinternen Wettbewerb wird deutlich, dass die Union als Volkspartei eine Breite hat, die sie attraktiv für viele Bürgerinnen und Bürger macht. Mit diesem Pfund haben wir in den vergangenen Jahren zu wenig gewuchert. Unser Ziel ist, mehr Bürgerinnen und Bürger in die politische Mitte zu integrieren“, so der Generalsekretär abschließend.

Thüringens CDU-General verwies abschließend darauf, dass die jüngste Erhebung bereits eine Woche vor der Ankündigung Angela Merkels begonnen hat, nicht noch einmal als Vorsitzende der CDU Thüringen anzutreten.