Wie wir für ein soziales Thüringen sorgen

Sozialesthueringen

Soziales Thüringen: Eine Gesellschaft, die füreinander da ist.

Thüringen lebt von seinen Menschen. Die Bürgerinnen und Bürgern, die hier zu Hause sind und sich heimisch fühlen, machen unseren Freistaat aus: Die Familien, die Kinder, die Alten, die Jungen, diejenigen, die hier geboren sind und diejenigen, die zugezogen sind. Sie sind es, die unsere Thüringer Gesellschaft überhaupt erst mit Leben erfüllen. Unser Ziel ist eine menschliche, solidarische und sozial gerechte Gesellschaft, die alle Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung, Religion, Herkunft oder Beeinträchtigung selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilhaben lässt. Für uns trägt zugleich jede und jeder Mitverantwortung für seine Nächsten und das soziale Miteinander im Land. Das ist für uns eine unmittelbare Konsequenz des christlichen Menschenbildes. Damit das soziale Miteinander gelingt, braucht es einen Staat, der die Eigenverantwortlichkeit seiner Bürger stärkt und sie stützt, wenn sie alleine dazu nicht in der Lage sind. An diesem Anspruch richten wir unsere Politik aus.

Familien werden wir zum Beispiel durch ein Familiendarlehen finanziell entlasten und sie durch Freibeträge bei der Grunderwerbsteuer und einen Kinder-Bauland-Bonus beim Erwerb von Wohneigentum unterstützen. Für junge Menschen werden wir in Zusammenarbeit mit Vereinen, freien Trägern und Kirchen attraktive Freizeitmöglichkeiten finanzieren, gerade im ländlichen Raum. Menschen mit Behinderung werden wir mehr Mitsprache ermöglichen, freiwilliges Engagement fördern und die Entfaltung ihrer Talente auf dem Arbeitsmarkt sicherstellen. Wir werden weiter an der Chancengerechtigkeit von Frauen und Männern arbeiten und für beide insbesondere den Wiedereinstieg ins Berufsleben nach Phasen der Kindererziehung oder der Pflege von Angehörigen verbessern.

Eine soziale Gesellschaft bemisst sich zu einem ganz entscheidenden Teil daran, wie sie mit ihren ältesten Mitgliedern umgeht. Mit einer Fülle von Maßnahmen werden wir dafür sorgen, dass ältere Menschen ein unabhängiges, selbstbestimmtes und sozial gesichertes Leben inmitten der Gesellschaft führen können. Dazu gehört, dass wir uns in Berlin weiter für die zügige Einführung der Grundrente einsetzen werden: Wer ein Leben lang hart gearbeitet hat, darf im Alter nicht arm sein. Wir werden Seniorenämter in den Kommunen einführen und mobile Bürgerdienste. Wir werden seniorengerechtes Wohnen fördern und die barrierefreie Infrastruktur ausbauen. Und wir werden das ehrenamtliche Engagement von Senioren stärker unterstützen. Nicht zuletzt werden wir kräftig in Gesundheit und Pflege investieren. Unser Ziel ist, dass alle Menschen in Thüringen Zugang zu medizinischen Leistungen höchster Qualität haben und dass pflegebedürftige Menschen nicht allein gelassen werden, sondern auch im Krankheits- oder Pflegefall so lange wie möglich ein Leben in vertrauter und familiärer Umgebung führen können.

Unsere konkreten Maßnahmen für ein soziales Thüringen finden Sie in unserem Regierungsprogramm ab Seite 25.