Marion Walsmann auf Platz 1 der Europaliste
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Zusammenhalt Europas stärken und Thüringer Interessen selbstbewusst vertreten

Die Landesvertreterversammlung der CDU Thüringen hat Marion Walsmann zur Thüringer Spitzenkandidatin für die Wahlen zum Europäischen Parlament am 26. Mai 2019 gewählt. Auf den weiteren Plätzen der Landesliste wählten die Delegierten Claudia Heber aus Straußfurt, Oliver Dreute aus Neustadt/Orla, Mathias Hasecke, ansässig in Hörselberg-Hainich, und Birgit Scholz aus Nordhausen.

Walsmann sieht die Aufgabe des nächsten Europäischen Parlaments darin, „den Zusammenhalt der Europäischen Union gegen nationalistische Bewegungen zu stärken und zugleich Thüringen und Deutschland selbstbewusst zu vertreten“. Die CDU werde sich im Wahlkampf entschlossen mit jenen auseinandersetzen, „die glauben, deutsche Interessen gegen Europa durchsetzen zu müssen, aber auch mit jenen, die in der EU ein Projekt zur Überwindung der Nationen sehen“. Sie erinnerte daran, dass Thüringen durch die Hilfen der EU enorm profitiert hat. Erstes Ziel sei, die Förderung auch für die Zukunft zu erhalten und die Förderprogramme so zu gestalten, dass sie optimal genutzt werden können.

Thüringens CDU-Landesvorsitzender Mike Mohring ist davon überzeugt, „dass Thüringen weiterhin eine starke Stimme im Europäischen Parlament braucht und eine Wahl der CDU die sicherste Gewähr dafür bietet, dass der Freistaat diese Stimme durch Marion Walsmann auch erhält“. Nach den Worten Mohrings haben die politischen Mitbewerber Thüringer Kandidaten bei der Aufstellung ihrer Listen „mit aussichtslosen Plätzen abgespeist. Wer eine Thüringerin im Europäischen Parlament sehen will, muss die Erfurterin Walsmann wählen“. Mohring dankte zugleich dem Thüringer Europaabgeordneten Dieter Leberecht Koch für seine Dienste. Er hat dem Europäischen Parlament 25 Jahre angehört und tritt nicht wieder an.

Die Spitzenkandidatin bringt für die Bewerbung europapolitische Erfahrung mit. Sie war von 2010 bis 2013 Thüringer Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten. In der laufenden Wahlperiode vertrat sie bis zu ihrem Ausscheiden aus dem Landtag das Thüringer Parlament im Ausschuss der Regionen und leitete den Arbeitskreis Europa, Kultur und Medien der CDU-Landtagsfraktion.

„Diese regionale Perspektive nehme ich mit in den Wahlkampf. Europa ist stark und akzeptiert, wenn es von unten nach oben aufgebaut ist und die EU regelt, was auf europäischer Ebene wirklich geregelt werden muss“, so die Erfurter Politikerin.